• Tranexamsäure Eberth 100 mg/ml Injektionslösung

Tranexamsäure Eberth 100 mg/ml Injektionslösung (10X5 ml)

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Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH
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Hersteller: Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH
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Darreichung: Injektionsloesung
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Produktinformationen zu Tranexamsäure Eberth 100 mg/ml Injektionslösung

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH PZN: 12489911 (rezeptpflichtig) Injektionsloesung, 10X5 ml 5,16 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Darreichungsform: Injektionsloesung Verordnungsart: rezeptpflichtig
Wirkstoff & Hilfsstoff Menge
Wirkstoffe
Tranexamsäure 100 mg
Hilfsstoffe
Salzsäure, konzentriert +
Wasser, für Injektionszwecke +
Natrium hydroxid +

Pflichtangaben: Tranexamsäure Eberth 100 mg/ml Injektionslösung

Zusammensetzung

Hilfsstoffe
  • Tranexamsäure 100mg

Indikation

  • Das Arzneimittel enthält Tranexamsäure, die zu einer Arzneimittelgruppe gehört, die man Antihämorrhagika bzw. Antifibrinolytika (Mittel zur Blutstillung) nennt.
  • Es wird bei Erwachsenen und Kindern über 1 Jahr zur Vorbeugung und Behandlung von Blutungen angewendet, die durch einen die Blutgerinnung hemmenden Prozess, genannt Fibrinolyse, verursacht werden.
  • Die Anwendungsgebiete sind u. a.:
    • starke Monatsblutungen bei Frauen,
    • Blutungen im Magen-Darm-Bereich,
    • Blutungen bei Harnwegserkrankungen, nach Prostataoperationen oder Operationen am Harntrakt,
    • Operationen an Ohren, Nase oder Rachen,
    • Operationen am Herzen, im Bauchraum oder gynäkologische Eingriffe,
    • Blutungen, die durch Arzneimittel zur Auflösung von Blutgerinnseln verursacht wurden.

Kontraindikation

  • Die Injektionslösung darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Tranexamsäure oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie derzeit eine Erkrankung haben, die zu Blutgerinnseln führt.
    • wenn Sie an einer so genannten Verbrauchskoagulopathie leiden, bei der Blut im gesamten Körper anfängt zu gerinnen.
    • wenn Sie Nierenprobleme haben.
    • wenn Sie bereits einmal Krampfanfälle hatten.
  • Wegen der Gefahr von Krampfanfällen und Hirnschwellung darf Cyklokapron-Injektionslösung nicht in die Wirbelsäule (intrathekale Anwendung), epidural (um das Rückenmark herum) oder in das Gehirn verabreicht werden.
  • Wenn Sie glauben, dass hiervon etwas auf Sie zutrifft, oder wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, sprechen Sie vor einer Behandlung mit Ihrem Arzt.

Dosierung

  • Die Injektionslösung wird Ihnen ausschließlich als langsame Injektion oder Infusion in eine Vene verabreicht und sollte nicht über einen anderen Verabreichungsweg gegeben werden. Ihr Arzt wird die für Sie richtige Dosierung festlegen und entscheiden, wie lange die Injektionslösung bei Ihnen angewendet wird.
  • Anwendung bei Kindern
    • Bei Anwendung der Injektionslösung bei Kindern über 1 Jahr orientiert sich die Dosierung am Gewicht des Kindes. Ihr Arzt wird die für das Kind richtige Dosierung festlegen und entscheiden, wie lange dem Kind das Arzneimittel verabreicht wird.
  • Anwendung bei älteren Patienten
    • Eine Verringerung der Dosis ist nur notwendig, wenn ein Hinweis auf eine eingeschränkte Nierenfunktion vorliegt.
  • Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
    • Wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben, wird Ihre Tranexamsäure-Dosis anhand eines Bluttests festgelegt (Serumkreatininspiegel).
  • Anwendung bei Patienten mit Leberproblemen
    • Es ist keine Verringerung der Dosis notwendig.

 

  • Wenn bei Ihnen eine größere Menge angewendet wurde als vorgesehen
    • Wenn bei Ihnen eine größere Menge angewendet wurde als vorgesehen, kann es zu einem vorübergehenden Blutdruckabfall kommen.
    • Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Dieses Arzneimittel darf Ihnen nur direkt in eine Vene gegeben werden, entweder als intravenöse Infusion (i. v.) oder als intravenöse Injektion (i. v. Bolusgabe). Dieses Arzneimittel darf nicht in die Wirbelsäule (intrathekaleAnwendung), epidural (um das Rückenmark herum) oder in das Gehirn verabreicht werden. Es wurde über schwerwiegende Schäden berichtet, wenn dieses Arzneimittel in die Wirbelsäule verabreicht wurde (intrathekale Anwendung). Wenn Sie während oder kurz nach der Verabreichung dieses Arzneimittels Schmerzen im Rücken oder in den Beinen bemerken, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie glauben, dass eine der nachfolgend genannten Gegebenheiten auf Sie zutrifft, damit er entscheiden kann, ob Cyklokapron-Injektionslösung für Sie geeignet ist:
      • Wenn Sie Blut im Urin hatten, kann das Präparat zu einem Verschluss der Harnwege führen.
      • Wenn bei Ihnen das Risiko von Blutgerinnseln besteht. Das Risiko für das Auftreten von Blutgerinnseln kann bei Patientinnen, die hormonhaltige Verhütungsmittel (Kontrazeptiva) anwenden, erhöht sein.
      • Wenn Sie ausgeprägte Blutgerinnsel oder Blutungen im ganzen Körper haben (Verbrauchskoagulopathie), kann es sein, dass die Injektionslösung für Sie nicht geeignet ist, es sei denn, Sie haben eine akute starke Blutung und Bluttests haben gezeigt, dass ein Prozess, der die Blutgerinnung hemmt (Fibrinolyse), aktiviert ist.
      • Wenn Sie bereits einmal Krampfanfälle hatten, sollte die Injektionslösung nicht angewendet werden. Zur Vermeidung von Krampfanfällen bei der Anwendung muss Ihr Arzt die geringstmögliche Dosis verabreichen.
      • Wenn Sie das Arzneimittel über einen längeren Zeitraum anwenden, sollte besonders auf eine mögliche Störung des Farbensehens geachtet und die Behandlung falls erforderlich abgebrochen werden. Bei kontinuierlicher Langzeitanwendung sind regelmäßige augenärztliche Kontrollen (Augenuntersuchungen einschließlich Sehschärfe, Farbensehen, Augenhintergrund, Gesichtsfeld etc.) angezeigt. Bei krankhaften Augenveränderungen, insbesondere bei Erkrankungen der Netzhaut, muss Ihr Arzt die Notwendigkeit einer Langzeitanwendung für Ihren Einzelfall zusammen mit einem Facharzt überprüfen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es wurden keine Studien zur Verkehrstüchtigkeit und zur Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Stillzeit
    • Tranexamsäure geht in die Muttermilch über. Daher wird die Anwendung der Injektionslösung bei stillenden Frauen nicht empfohlen.
  • Schwangerschaf
    • Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind, bitten Sie Ihren Arzt oder Apotheker sicherzustellen, dass Sie eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.

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