Lieferengpass bei QUETIAPIN HEUMANN RETARD 200 MG RETARDTABLETTEN: Darum ist das Medikament aktuell nicht verfügbar
Zuletzt wurde am 28.04.2025 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Änderungsmitteilung herausgegeben, die sich auf die Angaben zum Lieferengpass beim Arzneimittel EQUASYM RETARD 50 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG bezieht. Bereits am 17.03.2025 war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Schwierigkeiten gibt. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Mittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.
Lieferprobleme bei Medikamenten werden zu einer steigenden Herausforderung für das Gesundheitswesen. Die Gründe für Engpässe sind dabei vielfältig und reichen von Problemen in der Herstellung bis hin zu regulatorischen Schwierigkeiten. Immer mehr Patienten müssen deshalb nun auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Das gilt aktuell auch für EQUASYM RETARD 50 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG.
Probleme in der Produktion bei EQUASYM RETARD 50 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG
Aktuell ist die Benachrichtigung über den Lieferengpass des Medikaments von Takeda Pharmaceuticals International AG t/a Takeda Pharmaceuticals International AG Ireland Branch für den Zeitraum vom 19.03.2025 bis zum 09.05.2025 in Kraft. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Als Alternativpräparat für EQUASYM wird jedoch vom Bundesinstitut Equasym retard 30 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung – Einreichungsnummer: 2164005 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. In jedem Fall gilt hier: Bevor Sie Produkte kaufen, holen Sie sich bitte die Meinung qualifizierter Fachkräfte ein.
Eine Schlüsselentwicklung hat wesentlich dazu beigetragen, die Problematik von Lieferengpässen zu verschärfen. Auf der einen Seite haben Rabattverträge, die zwischen den Krankenkassen und Pharmaunternehmen geschlossen wurden, zu Preissenkungen bei Arzneimitteln geführt, insbesondere bei Generika (wirkstoffgleiche Kopien). Dies ist vorteilhaft für die Patienten, hat jedoch zur Folge, dass Pharmaunternehmen, die ihre Medikamente in Deutschland vertreiben, bestrebt sind, die Wirkstoffe zu günstigsten Konditionen zu beschaffen, was oft in China oder Indien geschieht. Im vorliegenden Fall sind für die derzeitige Knappheit des Medikaments nach Angaben des BfArM Produktionsprobleme verantwortlich, wobei als Detail “Probleme in der Herstellung” angegeben wird. Weitere Details gab das Bundesinstitut dazu nicht bekannt.
EQUASYM RETARD 50 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG: Die Details zum Arzneimittel
Bei EQUASYM handelt es sich um ein zugelassenes Medikament, das vor allem wegen seines Wirkstoffes Methylphenidathydrochlorid von Bedeutung ist.
| Medikament | EQUASYM RETARD 50 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG |
|---|---|
| Hersteller | Takeda Pharmaceuticals International AG t/a Takeda Pharmaceuticals International AG Ireland Branch |
| PZN | 17395652 |
| Wirkstoff | Methylphenidathydrochlorid |
| Gültigkeitszeitraum | 19.03.2025 bis 09.05.2025 |
| relevant im Krankenhaus | nein |
| Alternativpräparat | Equasym retard 30 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung – Einreichungsnummer: 2164005 |
| Begründung für den Lieferengpass | Probleme in der Herstellung |
(Stand der Meldung: 28.04.2025)
Wann ist das Medikament wieder verfügbar?
Eine Verlängerung des Geltungszeitraums im Fall EQUASYM RETARD 50 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG ist derzeit nicht ausgeschlossen, da der Engpass weiterhin besteht.
Die Apotheken stehen derzeit vor einer besonderen Herausforderung und müssen mit klugen Entscheidungen auf die Engpässe reagieren. Bei manchen Medikamenten ist es möglich, von der vorgeschriebenen Packungsgröße abzuweichen oder Alternativen bereitzustellen. Zwar scheint dies aktuell gut zu funktionieren, jedoch sollte dieses Provisorium nicht zur nachhaltigen Lösung der Probleme werden. Die Bemühungen zur Eindämmung der Lieferengpässe von Arzneimitteln bestehen bereits seit einiger Zeit. Das im Juli 2023 in Kraft getretene “Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung” hat das Ziel, Abhilfe zu schaffen. Laut der offiziellen Website des Bundesgesundheitsministeriums zielt es darauf ab, die Produktion von Medikamenten vermehrt in Europa anzusiedeln, um die Herausforderung der Lieferengpässe anzugehen und die Vielfalt der Anbieter zu erhöhen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++
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apomio-Redaktion
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