Lieferengpass bei QUETIAPIN – 1 A PHARMA 300 MG RETARDTABLETTEN: Darum ist das Arzneimittel nach wie vor nicht lieferbar

apomio-Redaktion
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Aktualisiert am 13. Mai 2025

Am 09.05.2025 hat das für Medikamente zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlicht, dass es aktuell beim Medikament CLARITHROMYCIN BASICS 250 MG/5 ML GRANULAT ZUR HERSTELLUNG EINER SUSPENSION ZUM EINNEHMENEngpässe bei der Lieferung gibt. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Mittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.

Lieferprobleme bei Medikamenten werden zu einer steigenden Herausforderung für das Gesundheitswesen. Die Gründe für Engpässe sind dabei vielfältig und reichen von Problemen in der Herstellung bis hin zu regulatorischen Schwierigkeiten. Immer mehr Patienten müssen deshalb nun auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Davon betroffen ist aktuell auch CLARITHROMYCIN BASICS 250 MG/5 ML GRANULAT ZUR HERSTELLUNG EINER SUSPENSION ZUM EINNEHMEN.

Produktionsprobleme bei CLARITHROMYCIN BASICS 250 MG/5 ML GRANULAT ZUR HERSTELLUNG EINER SUSPENSION ZUM EINNEHMEN

Die Lieferengpassmeldung für das Medikament der Firma Basics GmbH bleibt vorerst bis zum 30.06.2025 gültig. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Ein alternativ wirkendes Präparat für CLARITHROMYCIN BASICS 250 MG/5 ML GRA.SUSP.-HERST. wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. Falls Sie das Medikament dringend benötigen, empfiehlt es sich, gemeinsam mit Ihrem Apotheker nach einer Lösung zu suchen. In jedem Fall gilt hier: Suchen Sie auf keinen Fall im Ausland nach Alternativen.

Lieferengpässe können immer wieder aus verschiedenen Gründen entstehen, etwa wegen Produktionsproblemen sowie regulatorischen Hürden, die sich auf die Freigabe und den Transport von Medikamenten auswirken können. Für CLARITHROMYCIN BASICS 250 MG/5 ML GRA.SUSP.-HERST. sind für die derzeitige Knappheit des Medikaments nach Angaben des BfArM Produktionsprobleme verantwortlich, wobei als Detail “Probleme in der Herstellung” angegeben wird. Weitere Details gab das Bundesinstitut dazu nicht bekannt.

CLARITHROMYCIN BASICS 250 MG/5 ML GRANULAT ZUR HERSTELLUNG EINER SUSPENSION ZUM EINNEHMEN: Die Details zum Medikament

Bei CLARITHROMYCIN BASICS 250 MG/5 ML GRA.SUSP.-HERST. handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das vor allem wegen seines Wirkstoffes Clarithromycin von Bedeutung ist.

Zum Medikament und seiner Anwendung kann entsprechend zusammengefasst werden:

  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Clarithromycin.
  • Clarithromycin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Makrolid-Antibiotika genannt werden. Es hemmt das Wachstum von einigen Bakterien.
  • Es wird für folgende Infektionen angewendet:
    • Entzündungen der Atemwege, wie Entzündungen der Bronchien (Bronchitis) und der Lunge (Pneumonie)
    • Hals- und Rachenentzündungen
    • Haut- und Weichteilinfektionen
    • Entzündungen der Ohren, besonders des Mittelohrs (akute Mittelohrentzündung [Otitis media])
  • Das Präparat wird bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 12 Jahre angewendet.
Medikament CLARITHROMYCIN BASICS 250 MG/5 ML GRANULAT ZUR HERSTELLUNG EINER SUSPENSION ZUM EINNEHMEN
Hersteller Basics GmbH
PZN 16045358
Wirkstoff Clarithromycin
Gültigkeitszeitraum 10.04.2025 bis 30.06.2025
relevant im Krankenhaus nein
Alternativpräparat keine Angaben
Begründung für den Lieferengpass Probleme in der Herstellung

(Stand der Meldung: 09.05.2025)

Wann ist das Medikament wieder verfügbar?

Es ist unklar, ob im Fall CLARITHROMYCIN BASICS 250 MG/5 ML GRANULAT ZUR HERSTELLUNG EINER SUSPENSION ZUM EINNEHMEN der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird, da der Engpass möglicherweise länger anhält.

Die Apotheken sind derzeit besonders gefordert und müssen mit viel Weitblick auf die entsprechenden Engpässe reagieren. In manchen Fällen ist es beispielsweise möglich, von der vorgeschriebenen Packungsgröße abzuweichen oder Alternativen auszugeben. Zwar scheint dies im Großen und Ganzen gut zu funktionieren, es ist jedoch auf lange Sicht keine Lösung des Problems. Es wird bereits seit geraumer Zeit versucht, die Lieferengpässe von Medikamenten zu bewältigen. Nach Verabschiedung eines Gesetzes für Deutschland durch die Ampel-Regierung im Juli 2023 hat die Europäische Kommission im Oktober 2023 ein Dokument zur Bewältigung des Medikamentenmangels vorgelegt. Die darin formulierte Zielsetzung ist die Rückverlagerung der Produktion nach Europa.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++

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