Lieferengpass bei PREGABALIN PUREN 100 MG HARTKAPSELN: Darum ist das Medikament nach wie vor knapp
Zuletzt wurde am 11.08.2025 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Änderungsmitteilung herausgegeben, die sich auf die Angaben zum Lieferengpass beim Präparat PREGABALIN PUREN 100 MG HARTKAPSELN bezieht. Bereits am 31.07.2025 war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Präparat gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.
Schon vor der Corona-Pandemie hat es bei der Lieferung von Arzneimitteln immer wieder Schwierigkeiten gegeben. Nun ist die Lage aber ernst: Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Das gilt aktuell auch für PREGABALIN PUREN 100 MG HARTKAPSELN.
Lieferengpass beim Medikament PREGABALIN PUREN 100 MG HARTKAPSELN: “Unzureichende Produktionskapazitäten”
Aktuell ist die Benachrichtigung über den Lieferengpass des Medikaments von PUREN Pharma GmbH & Co. KG (D) für den Zeitraum vom 17.07.2025 bis zum 22.10.2025 in Kraft. Das Lieferdefizit ist vor allem deshalb heikel, weil das Medikament in Krankenhäusern dringend benötigt wird. Als Alternativpräparat für PREGABALIN PUREN 100 MG HARTKAPSELN wird jedoch vom Bundesinstitut Pregabalin PUREN 100 mg Hartkapseln – Einreichungsnummer: 2196056 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Es ist dringend davon abzuraten, im Ausland nach Ersatzlösungen zu suchen.
Viele Ursachen können dafür verantwortlich sein, dass Medikamente nicht rechtzeitig geliefert werden können. So können neben Produktionsproblemen auch regulatorische Faktoren eine Rolle spielen, wie z.B. behördliche Zulassungen und Kontrollen, die die Produktion und Lieferung verzögern. Für PREGABALIN PUREN 100 MG HARTKAPSELN teilt das BfArM als Begründung für die aktuellen Lieferschwierigkeiten “unzureichende Produktionskapazitäten” mit. Weiterhin ergänzt das Bundesinstitut dazu: “Die 100 Packungsgröße wurde zuerst priorisiert”.
PREGABALIN PUREN 100 MG HARTKAPSELN: Die Details zum Arzneimittel
PREGABALIN PUREN 100 MG HARTKAPSELN ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und vor allem wegen seines Wirkstoffes Pregabalin von Bedeutung.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Diagnosen verschrieben:
- Generalisierte Angststörung
- Lokalisationsbezogene (fokale) (partielle) symptomatische Epilepsie und epileptische Syndrome mit einfachen fokalen Anfällen
- Krankheit des Zentralnervensystems, nicht näher bezeichnet
- Polyneuropathie, nicht näher bezeichnet
| Medikament | PREGABALIN PUREN 100 MG HARTKAPSELN |
|---|---|
| Hersteller | PUREN Pharma GmbH & Co. KG |
| PZN | 11176104 |
| Wirkstoff | Pregabalin |
| Gültigkeitszeitraum | 17.07.2025 bis 22.10.2025 |
| relevant im Krankenhaus | ja |
| Alternativpräparat | Pregabalin PUREN 100 mg Hartkapseln – Einreichungsnummer: 2196056 |
| Begründung für den Lieferengpass | Unzureichende Produktionskapazitäten |
(Stand der Meldung: 11.08.2025)
Verfügbarkeit und Ausblick
Ob es im Fall PREGABALIN PUREN 100 MG HARTKAPSELN beim aktuell definierten Geltungszeitraum bleibt, kann derzeit nicht gesagt werden, da durchaus die Möglichkeit besteht, dass der Engpass noch länger anhält.
Aktuell sind die Apotheken besonders gefordert und müssen klug auf die vorhandenen Engpässe reagieren. Bei einigen Medikamenten ist es möglich, von der Standardpackungsgröße abzuweichen oder Alternativen auszugeben. Obwohl dies derzeit gut zu funktionieren scheint, stellt es auf Dauer jedoch keine ausreichende Lösung für die Probleme dar. Schon seit einer Weile wird versucht, die Problematik der Arzneimittellieferengpässe einzuschränken. Das im Juli 2023 in Kraft getretene “Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung” hat das Ziel, Abhilfe zu schaffen. Laut der offiziellen Website des Bundesgesundheitsministeriums zielt es darauf ab, die Produktion von Medikamenten vermehrt in Europa anzusiedeln, um die Herausforderung der Lieferengpässe anzugehen und die Vielfalt der Anbieter zu erhöhen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++
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apomio-Redaktion
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