Lieferengpass bei PALLADON INJEKT 20 MG/ML INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG: Darum ist das Medikament jetzt auch nicht lieferbar

apomio-Redaktion
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Aktualisiert am 11. September 2025

Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am 08.09.2025 mitteilte, gibt es aktuell auch beim Arzneimittel PALLADON INJEKT 20 MG/ML INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG Lieferengpässe. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Medikament gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.

Sie haben vom Arzt ein Rezept bekommen, aber Ihre Apotheke schickt sie kopfschüttelnd wieder heim? Seit einiger Zeit erleben das viele Menschen, denn in ganz Europa sind die Medikamente knapp. Immer mehr Patienten müssen deshalb auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Auch PALLADON INJEKT 20 MG/ML INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG ist aktuell betroffen.

Probleme in der Produktion bei PALLADON INJEKT 20 MG/ML INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG

Aktuell ist die Benachrichtigung über den Lieferengpass des Medikaments von Mundipharma Gesellschaft mit beschränkter Haftung – Geschäftsanschrift – für den Zeitraum vom 02.09.2025 bis zum 15.09.2025 in Kraft. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Ein alternativ wirkendes Präparat für PALLADON wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. Es kann sich dennoch empfehlen, in der Apotheke nach Alternativen zu fragen. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Kaufen Sie keine Produkte ohne die Beratung von entsprechendem Fachpersonal.

Knappheiten bei der Medikamentenversorgung können auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden. Diese reichen von Verunreinigungen in den Arzneimitteln bis zur Einstellung der Produktion durch Hersteller. Dennoch liegt die vorrangige Ursache des Problems darin, dass für die meisten Wirkstoffe nur eine begrenzte Anzahl von Herstellern existiert, von denen viele ihren Sitz in Ländern wie China und Indien haben, die oft weit entfernt liegen. Im vorliegenden Fall sind für die derzeitige Knappheit des Medikaments nach Angaben des BfArM Produktionsprobleme verantwortlich, wobei als Detail “Probleme in der Herstellung” angegeben wird. Weitere Details gab das Bundesinstitut dazu nicht bekannt.

PALLADON INJEKT 20 MG/ML INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG: Die Details zum Medikament

Bei PALLADON handelt es sich um ein zugelassenes Medikament, das vor allem wegen seines Wirkstoffes Hydromorphonhydrochlorid von Bedeutung ist.

Medikament PALLADON INJEKT 20 MG/ML INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG
Hersteller Mundipharma Gesellschaft mit beschränkter Haftung – Geschäftsanschrift –
PZN 10058934
Wirkstoff Hydromorphonhydrochlorid
Gültigkeitszeitraum 02.09.2025 bis 15.09.2025
relevant im Krankenhaus nein
Alternativpräparat keine Angaben
Begründung für den Lieferengpass Probleme in der Herstellung

(Stand der Meldung: 08.09.2025)

Lieferengpässe in Deutschland aktuell – Ein Ende in Sicht?

Es ist unklar, ob im Fall PALLADON INJEKT 20 MG/ML INJEKTIONS-/INFUSIONSLÖSUNG der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird, da der Engpass möglicherweise länger anhält.

Für Personen, die auf Langzeitmedikation angewiesen sind, ist es entscheidend, frühzeitig nach Ersatzmöglichkeiten zu suchen. Hierbei ist es von großer Bedeutung, das Rezept rechtzeitig in der Arztpraxis abzuholen und in der Apotheke vorzulegen, solange die aktuelle Medikation noch ausreicht. Auf diese Weise bleibt der Apotheke genügend Zeit, um das benötigte Medikament zu beschaffen. Dennoch sollte darauf geachtet werden, Medikamente nicht in übermäßigen Mengen zu horten, da dies die Engpässe noch verschärfen kann. Schon seit einiger Zeit sind Schritte notwendig, um die Problematik der Arzneimittellieferengpässe anzugehen. Das im Juli 2023 in Kraft getretene “Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung” hat das Ziel, Abhilfe zu schaffen. Dieses sieht unter anderem Sicherheitspuffer bei den Herstellern vor und beinhaltet Sonderregelungen bei Mitteln für Kinder.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++

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