Lieferengpass bei ITRACONAZOL – 1 A PHARMA 100 MG HARTKAPSELN: Das sind die Ursachen für die aktuelle Knappheit des Medikaments
Zuletzt wurde am 02.05.2025 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Änderungsmitteilung herausgegeben, die sich auf die Angaben zum Lieferengpass beim Arzneimittel ITRACONAZOL – 1 A PHARMA 100 MG HARTKAPSELN bezieht. Schon zuvor war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Schwierigkeiten gibt. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.
Obwohl Lieferengpässe bei Medikamenten in Deutschland kein völlig neues Problem sind, hat sich die Versorgungslage in letzter Zeit weiter verschlechtert. Eine steigende Zahl von Patienten ist gezwungen, auf wichtige Medikamente zu verzichten oder auf alternative Behandlungsoptionen umzusteigen. Das gilt aktuell auch für ITRACONAZOL – 1 A PHARMA 100 MG HARTKAPSELN.
Lieferschwierigkeiten beim Medikament ITRACONAZOL – 1 A PHARMA 100 MG HARTKAPSELN: “voraussichtliche Lieferengpassenddaten:PZN9384025 04.06.20259384166 30.06.20259384172 11.08.2025”
Derzeit betrifft die Lieferengpassmeldung das Medikament von 1 A Pharma GmbH und ist für den Zeitraum vom 06.09.2023 bis zum 11.08.2025 wirksam. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Ein alternativ wirkendes Präparat für ITRACONAZOL – 1 A PHARMA 100 MG HARTKAPSELN wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. In jedem Fall kann es aber von Nutzen sein, in der Apotheke nach Alternativen zu suchen. Unzweifelhaft ist aber: Kaufen Sie keine Produkte ohne die Beratung von entsprechendem Fachpersonal.
Eine Schlüsselentwicklung hat wesentlich dazu beigetragen, die Problematik von Lieferengpässen zu verschärfen. Auf der einen Seite haben Rabattverträge, die zwischen den Krankenkassen und Pharmaunternehmen geschlossen wurden, zu Preissenkungen bei Arzneimitteln geführt, insbesondere bei Generika (wirkstoffgleiche Kopien). Dies ist vorteilhaft für die Patienten, hat jedoch zur Folge, dass Pharmaunternehmen, die ihre Medikamente in Deutschland vertreiben, bestrebt sind, die Wirkstoffe zu günstigsten Konditionen zu beschaffen, was oft in China oder Indien geschieht. Im vorliegenden Fall können vom BfArM jedoch aktuell keine genauen Angaben gemacht werden. Außerdem ergänzt das Bundesinstitut dazu: “voraussichtliche Lieferengpassenddaten:PZN9384025 04.06.20259384166 30.06.20259384172 11.08.2025”.
ITRACONAZOL – 1 A PHARMA 100 MG HARTKAPSELN: Die Details zum Arzneimittel
ITRACONAZOL – 1 A PHARMA 100 MG HARTKAPSELN ist ein zugelassenes Medikament und vor allem wegen seines Wirkstoffes Itraconazol von Bedeutung.
| Medikament | ITRACONAZOL – 1 A PHARMA 100 MG HARTKAPSELN |
|---|---|
| Hersteller | 1 A Pharma GmbH |
| PZN | 09384025 |
| Wirkstoff | Itraconazol |
| Gültigkeitszeitraum | 06.09.2023 bis 11.08.2025 |
| relevant im Krankenhaus | nein |
| Alternativpräparat | keine Angaben |
| Begründung für den Lieferengpass | keine Angaben |
(Stand der Meldung: 02.05.2025)
Arzneimittel-Knappheit in Deutschland aktuell – Ein Ende in Sicht?
Aufgrund des andauernden Engpasses ist es im Fall ITRACONAZOL – 1 A PHARMA 100 MG HARTKAPSELN unklar, ob der aktuell definierte Geltungszeitraum eingehalten wird.
Die Apotheken stehen derzeit vor besonderen Herausforderungen und setzen alles daran, Lösungen zu finden, wenn ein bestimmtes Medikament knapp ist. Für Personen, die auf Langzeitmedikation angewiesen sind, ist es entscheidend, frühzeitig nach Ersatzmöglichkeiten zu suchen. Hierbei ist es von großer Bedeutung, das Rezept rechtzeitig in der Arztpraxis abzuholen und in der Apotheke vorzulegen, solange die aktuelle Medikation noch ausreicht. Auf diese Weise bleibt der Apotheke genügend Zeit, um das benötigte Medikament zu beschaffen. Dennoch sollte darauf geachtet werden, Medikamente nicht in übermäßigen Mengen zu horten, da dies die Engpässe noch verschärfen kann. Die Bemühungen zur Eindämmung der Lieferengpässe von Arzneimitteln bestehen bereits seit einiger Zeit. Das im Juli 2023 in Kraft getretene “Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung” hat das Ziel, Abhilfe zu schaffen. Laut der offiziellen Website des Bundesgesundheitsministeriums zielt es darauf ab, die Produktion von Medikamenten vermehrt in Europa anzusiedeln, um die Herausforderung der Lieferengpässe anzugehen und die Vielfalt der Anbieter zu erhöhen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++
Quellen anzeigen
Über die Autor:innen
apomio-Redaktion
Das Vergleichsportal apomio.de stellt transparent und unabhängig die tagesaktuellen Preise der Produkte von über 90 Versandapotheken gegenüber. Sie erhalten eine Übersicht, welche Apotheke für ihren gesamten Warenkorb am günstigsten ist und werden direkt per Mausklick an die jeweiligen Versandapotheken weitergeleitet.