Lieferengpass bei FLUOROURACIL PHARES 50 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG: Nach wie vor ist auch dieses Medikament von der Knappheit betroffen
Zuletzt wurde am 07.05.2025 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Änderungsmitteilung herausgegeben, die sich auf die Angaben zum Lieferengpass beim Präparat FLUOROURACIL PHARES 50 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG bezieht. Schon vor längerer Zeit war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Probleme gibt. Wie lange es vermutlich zu Einschränkungen kommt und wofür das Mittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.
Obwohl Lieferengpässe bei Medikamenten in Deutschland kein völlig neues Problem sind, hat sich die Versorgungslage in letzter Zeit weiter verschlechtert. Eine steigende Zahl von Patienten ist gezwungen, auf wichtige Medikamente zu verzichten oder auf alternative Behandlungsoptionen umzusteigen. Das gilt aktuell auch für FLUOROURACIL PHARES 50 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG.
Details zum Lieferengpass beim Medikament FLUOROURACIL PHARES 50 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG
Aktuell ist die Benachrichtigung über den Lieferengpass des Medikaments von Pharma Resources GmbH für den Zeitraum vom 01.01.2024 bis zum 30.08.2025 in Kraft. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Ein alternativ wirkendes Präparat für FLUOROURACIL PHARES 50 MG/ML 5000 MG INJ.-LSG. wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. Trotz allem kann es sinnvoll sein, in der Apotheke nach Alternativen zu fragen. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Auf die Suche nach Alternativen im Ausland sollte verzichtet werden.
Lieferengpässe können immer wieder aus verschiedenen Gründen entstehen, etwa wegen Produktionsproblemen sowie regulatorischen Hürden, die sich auf die Freigabe und den Transport von Medikamenten auswirken können. Für FLUOROURACIL PHARES 50 MG/ML 5000 MG INJ.-LSG. können vom BfArM jedoch aktuell keine genauen Angaben gemacht werden.
FLUOROURACIL PHARES 50 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG: Die Details zum Arzneimittel
FLUOROURACIL PHARES 50 MG/ML 5000 MG INJ.-LSG. ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und vor allem wegen seines Wirkstoffes Fluorouracil von Bedeutung.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Diagnosen verschrieben:
- Bösartige Neubildung: Kolon, nicht näher bezeichnet
- Bösartige Neubildung am Rektosigmoid, Übergang
- Bösartige Neubildung: Ösophagus, nicht näher bezeichnet
- Bösartige Neubildung: Magen, nicht näher bezeichnet
- Bösartige Neubildung: Pankreas, nicht näher bezeichnet
- Bösartige Neubildung des Rektums
- Bösartige Neubildung: Brustdrüse, nicht näher bezeichnet
| Medikament | FLUOROURACIL PHARES 50 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG |
|---|---|
| Hersteller | Pharma Resources GmbH |
| PZN | 12476707 |
| Wirkstoff | Fluorouracil |
| Gültigkeitszeitraum | 01.01.2024 bis 30.08.2025 |
| relevant im Krankenhaus | nein |
| Alternativpräparat | keine Angaben |
| Begründung für den Lieferengpass | keine Angaben |
(Stand der Meldung: 07.05.2025)
Wann ist das Medikament wieder verfügbar?
Da der Engpass im Fall FLUOROURACIL PHARES 50 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG möglicherweise länger anhält, bleibt unklar, ob der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird.
Derzeit sind die Apotheken stark gefordert und müssen clever auf die vorhandenen Engpässe reagieren. In bestimmten Fällen können sie beispielsweise von der vorgegebenen Packungsgröße abweichen oder Alternativen bereitstellen. Obwohl dies derzeit gut funktioniert, ist das jedoch langfristig keine Lösung. Schon seit einiger Zeit sind Schritte notwendig, um die Problematik der Arzneimittellieferengpässe anzugehen. Das im Juli 2023 in Kraft getretene “Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung” hat das Ziel, das Problem der Lieferengpässe einzudämmen. Dieses sieht unter anderem Sicherheitspuffer bei den Herstellern vor und beinhaltet Sonderregelungen bei Mitteln für Kinder.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++
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apomio-Redaktion
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