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Lieferengpass bei EQUASYM RETARD 20 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG: Darum ist das Medikament jetzt auch nicht verfügbar

apomio-Redaktion
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Aktualisiert am 21. August 2025

Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am 14.05.2025 mitteilte, gibt es aktuell auch beim Medikament EQUASYM RETARD 20 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG Lieferengpässe. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Arzneimittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.

Im Gesundheitswesen wachsen die Schwierigkeiten aufgrund von Medikamentenlieferengpässen. Die Gründe für Engpässe sind dabei vielfältig und reichen von Problemen in der Herstellung bis hin zu regulatorischen Schwierigkeiten. Immer mehr Patienten müssen deshalb nun auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Auch EQUASYM RETARD 20 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG ist aktuell betroffen.

Probleme in der Produktion bei EQUASYM RETARD 20 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG

Aktuell ist die Lieferengpassmeldung für das Medikament, vertrieben von Takeda Pharmaceuticals International AG t/a Takeda Pharmaceuticals International AG Ireland Branch, im Zeitraum vom 12.05.2025 bis zum 31.07.2025 gültig. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Als Alternativpräparat für EQUASYM wird jedoch vom Bundesinstitut Equasym retard 10 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung – Einreichungsnummer: 2164003 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Suchen Sie auf keinen Fall im Ausland nach Alternativen.

Eine Schlüsselentwicklung hat wesentlich dazu beigetragen, die Problematik von Lieferengpässen zu verschärfen. Auf der einen Seite haben Rabattverträge, die zwischen den Krankenkassen und Pharmaunternehmen geschlossen wurden, zu Preissenkungen bei Arzneimitteln geführt, insbesondere bei Generika (wirkstoffgleiche Kopien). Dies ist vorteilhaft für die Patienten, hat jedoch zur Folge, dass Pharmaunternehmen, die ihre Medikamente in Deutschland vertreiben, bestrebt sind, die Wirkstoffe zu günstigsten Konditionen zu beschaffen, was oft in China oder Indien geschieht. Im vorliegenden Fall sind für die derzeitige Knappheit des Medikaments nach Angaben des BfArM Produktionsprobleme verantwortlich, wobei als Detail “Probleme in der Herstellung” angegeben wird.

EQUASYM RETARD 20 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG: Die Details zum Medikament

Bei EQUASYM handelt es sich um ein zugelassenes Medikament, das vor allem wegen seines Wirkstoffes Methylphenidathydrochlorid von Bedeutung ist.

Medikament EQUASYM RETARD 20 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG
Hersteller Takeda Pharmaceuticals International AG t/a Takeda Pharmaceuticals International AG Ireland Branch
PZN 03806264
Wirkstoff Methylphenidathydrochlorid
Gültigkeitszeitraum 12.05.2025 bis 31.07.2025
relevant im Krankenhaus nein
Alternativpräparat Equasym retard 10 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung – Einreichungsnummer: 2164003
Begründung für den Lieferengpass Probleme in der Herstellung

(Stand der Meldung: 14.05.2025)

Arzneimittel-Knappheit in Deutschland aktuell – Ein Ende in Sicht?

Es ist unklar, ob im Fall EQUASYM RETARD 20 MG HARTKAPSELN MIT VERÄNDERTER WIRKSTOFFFREISETZUNG der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird, da der Engpass möglicherweise länger anhält.

Derzeit sind die Apotheken stark gefordert und müssen clever auf die vorhandenen Engpässe reagieren. In bestimmten Fällen können sie beispielsweise von der vorgegebenen Packungsgröße abweichen oder Alternativen bereitstellen. Obwohl dies derzeit gut funktioniert, ist das jedoch langfristig keine Lösung. Schon seit längerem gab es Bestrebungen, Lieferengpässe von Medikamenten einzudämmen. Das im Juli 2023 in Kraft getretene “Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung” hat das Ziel, Abhilfe zu schaffen. Dieses sieht unter anderem Sicherheitspuffer bei den Herstellern vor und beinhaltet Sonderregelungen bei Mitteln für Kinder.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++

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