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Lieferengpass bei EFAVIRENZ/EMTRICITABIN/TENOFOVIRDISOPROXIL BETA 600 MG/200 MG/245 MG FILMTABLETTEN: Das sind die Ursachen für die aktuelle Knappheit des Medikaments

apomio-Redaktion
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Aktualisiert am 09. September 2025

Das für Medikamente zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat bereits im Jahr 2024 veröffentlicht, dass es anhaltend beim Arzneimittel EFAVIRENZ/EMTRICITABIN/TENOFOVIRDISOPROXIL BETA 600 MG/200 MG/245 MG FILMTABLETTENEngpässe bei der Lieferung gibt. Wieso es zu Einschränkungen kommt und wofür das Mittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.

Lieferengpässe bei Medikamenten sind auch in Deutschland inzwischen ein zunehmend besorgniserregendes Problem. Immer mehr Patienten müssen auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen, da die benötigten Arzneimittel nicht verfügbar sind. Manche fehlen bereits seit einigen Monaten, andere können recht schnell wieder geliefert werden. Davon betroffen ist aktuell auch EFAVIRENZ/EMTRICITABIN/TENOFOVIRDISOPROXIL BETA 600 MG/200 MG/245 MG FILMTABLETTEN.

Details zum Lieferengpass beim Medikament EFAVIRENZ/EMTRICITABIN/TENOFOVIRDISOPROXIL BETA 600 MG/200 MG/245 MG FILMTABLETTEN

Aktuell ist die Benachrichtigung über den Lieferengpass des Medikaments von betapharm Arzneimittel GmbH für den Zeitraum vom 28.06.2024 bis zum 28.05.2026 in Kraft. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Ein alternativ wirkendes Präparat für EFAVIRENZ/EMTRICITABIN/TENOFOVIRDISOPROXIL BETA 600 MG/200 MG/245 MG wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. Es lohnt sich trotzdem, in der Apotheke nach Alternativen zu suchen. In jedem Fall muss beachtet werden: Die Suche nach Alternativen im Ausland sollte unbedingt vermieden werden.

Verschiedene Faktoren können individuell oder in Kombination dazu führen, dass es zu einem Lieferengpass bei einem bestimmten Medikament kommt. Für EFAVIRENZ/EMTRICITABIN/TENOFOVIRDISOPROXIL BETA 600 MG/200 MG/245 MG können vom BfArM jedoch aktuell keine genauen Angaben gemacht werden. Außerdem ergänzt das Bundesinstitut dazu: “Da die Studie von Synapse nicht mehr anerkannt wird, wird eine neue Zulassung beantragt ( Well established use, ohne Biostudie)”.

EFAVIRENZ/EMTRICITABIN/TENOFOVIRDISOPROXIL BETA 600 MG/200 MG/245 MG FILMTABLETTEN: Die Details zum Medikament

EFAVIRENZ/EMTRICITABIN/TENOFOVIRDISOPROXIL BETA 600 MG/200 MG/245 MG ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und vor allem wegen seiner Wirkstoffe Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilsuccinat von Bedeutung.
Das Arzneimittel wird beispielsweise bei folgenden Diagnosen verschrieben:

  • Asymptomatische HIV-Infektion [Humane Immundefizienz-Virusinfektion]
Medikament EFAVIRENZ/EMTRICITABIN/TENOFOVIRDISOPROXIL BETA 600 MG/200 MG/245 MG FILMTABLETTEN
Hersteller betapharm Arzneimittel GmbH
PZN 12398189
Wirkstoffe Efavirenz, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilsuccinat
Gültigkeitszeitraum 28.06.2024 bis 28.05.2026
relevant im Krankenhaus nein
Alternativpräparat keine Angaben
Begründung für den Lieferengpass keine Angaben

(Stand der Meldung: 28.06.2024)

Wann ist das Medikament wieder verfügbar?

Da der Engpass im Fall EFAVIRENZ/EMTRICITABIN/TENOFOVIRDISOPROXIL BETA 600 MG/200 MG/245 MG FILMTABLETTEN möglicherweise länger anhält, bleibt unklar, ob der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird.

Besonders gefordert sind derzeit die Apotheken, die mit viel Improvisation auf die entsprechenden Engpässe reagieren müssen. Bei manchem Medikament ist es etwa möglich, von der Packungsgröße abweichen oder Alternativen ausgeben. Im Großen und Ganzen scheint das zwar gut zu funktionieren, langfristig ist das aber natürlich keine Lösung. Schon seit einiger Zeit sind Schritte notwendig, um die Problematik der Arzneimittellieferengpässe anzugehen. Das im Juli 2023 in Kraft getretene “Gesetz zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung” hat das Ziel, Abhilfe zu schaffen. Laut der offiziellen Website des Bundesgesundheitsministeriums zielt es darauf ab, die Produktion von Medikamenten vermehrt in Europa anzusiedeln, um die Herausforderung der Lieferengpässe anzugehen und die Vielfalt der Anbieter zu erhöhen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++

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