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Lieferengpass bei BUPRENORPHIN-RATIOPHARM 35 MIKROGRAMM/H TRANSDERMALES PFLASTER: Das sind die Ursachen für die aktuelle Knappheit des Medikaments

apomio-Redaktion
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Aktualisiert am 09. September 2025

Zuletzt wurde am 06.05.2025 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Änderungsmitteilung herausgegeben, die sich auf die Angaben zum Lieferengpass beim Arzneimittel BUPRENORPHIN-RATIOPHARM 35 MIKROGRAMM/H TRANSDERMALES PFLASTER bezieht. Schon zuvor war bekannt gegeben worden, dass es bei der Lieferung des Medikaments Schwierigkeiten gibt. Wieso es derzeit zu Einschränkungen kommt und wofür das Mittel gebraucht wird, erfahren Sie hier im Artikel.

Das Gesundheitswesen sieht sich mit einer zunehmenden Herausforderung in Bezug auf Lieferengpässe bei Medikamenten konfrontiert. Die Gründe für Engpässe sind dabei vielfältig und reichen von Problemen in der Herstellung bis hin zu regulatorischen Schwierigkeiten. Immer mehr Patienten müssen deshalb nun auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Auch BUPRENORPHIN-RATIOPHARM 35 MIKROGRAMM/H TRANSDERMALES PFLASTER ist aktuell betroffen.

Erhöhte Nachfrage nach BUPRENORPHIN-RATIOPHARM 35 MIKROGRAMM/H TRANSDERMALES PFLASTER

Derzeit betrifft die Lieferengpassmeldung das Medikament von ratiopharm GmbH und ist für den Zeitraum vom 13.03.2024 bis zum 30.10.2025 wirksam. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Ein alternativ wirkendes Präparat für BUPRENORPHIN-RATIOPHARM wurde vom Bundesinstitut nicht vorgeschlagen. Es lohnt sich trotzdem, in der Apotheke nach Alternativen zu suchen. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Auf die Suche nach Alternativen im Ausland sollte verzichtet werden.

Es gibt verschiedene Ursachen für Knappheiten bei der Versorgung mit Medikamenten: Von Verunreinigungen in den Arzneimitteln bis hin zur Einstellung der Produktion durch Hersteller. Dennoch ist die hauptsächliche Wurzel des Problems darin zu finden, dass für die meisten Wirkstoffe nur noch eine begrenzte Anzahl von Herstellern existiert, von denen viele ihren Hauptsitz in China und Indien haben, was oft weit entfernt ist. Für BUPRENORPHIN-RATIOPHARM teilt das BfArM als Begründung für die aktuellen Lieferschwierigkeiten eine erhöhte Nachfrage mit. Weitere Details gab das Bundesinstitut dazu nicht bekannt.

BUPRENORPHIN-RATIOPHARM 35 MIKROGRAMM/H TRANSDERMALES PFLASTER: Die Details zum Medikament

Bei BUPRENORPHIN-RATIOPHARM handelt es sich um ein zugelassenes Medikament, das vor allem wegen seines Wirkstoffes Buprenorphin von Bedeutung ist.

Medikament BUPRENORPHIN-RATIOPHARM 35 MIKROGRAMM/H TRANSDERMALES PFLASTER
Hersteller ratiopharm GmbH
PZN 07563410
Wirkstoff Buprenorphin
Gültigkeitszeitraum 13.03.2024 bis 30.10.2025
relevant im Krankenhaus nein
Alternativpräparat keine Angaben
Begründung für den Lieferengpass Erhöhte Nachfrage

(Stand der Meldung: 06.05.2025)

Lieferprobleme in Deutschland aktuell – Ein Ende in Sicht?

Es ist unklar, ob im Fall BUPRENORPHIN-RATIOPHARM 35 MIKROGRAMM/H TRANSDERMALES PFLASTER der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird, da der Engpass möglicherweise länger anhält.

Die Apotheken stehen derzeit vor einer besonderen Herausforderung und müssen mit klugen Entscheidungen auf die Engpässe reagieren. Bei manchen Medikamenten ist es möglich, von der vorgeschriebenen Packungsgröße abzuweichen oder Alternativen bereitzustellen. Zwar scheint dies aktuell gut zu funktionieren, jedoch sollte dieses Provisorium nicht zur nachhaltigen Lösung der Probleme werden. Es wird bereits seit geraumer Zeit versucht, die Lieferengpässe von Medikamenten zu bewältigen. Sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene gibt es inzwischen Gesetze und Strategiepapiere. Übergeordnetes Ziel ist hierbei die Wiederverlagerung der Produktion nach Europa.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt.+++ +++

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