Natamycin
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Natamycin ist ein topischer, antimykotischer Wirkstoff aus der Gruppe der Polyen-Mykostatika, der zur Behandlung von Pilzinfektionen eingesetzt wird. Er wird vor allem in der Augenheilkunde verwendet und ist als Wirkstoff in Augentropfen bzw. Augenprodukten erhältlich.
Natamycin wirkt lokal gegen Pilze, indem es die Zellmembran von Pilzarten beeinflusst und deren Wachstum hemmt. Dadurch eignet sich Natamycin besonders zur Behandlung von Pilzinfektionen der Augenoberfläche sowie in geringem Maße für Hautinfektionen, wenn ein entsprechendes topisches Produkt zur Verfügung steht.
Wirkmechanismus: Natamycin bindet an Ergosterol in der Zellmembran von Pilzen und hemmt deren Struktur, was das Pilzwachstum stoppt. Dadurch wird die Infektion kontrolliert und die Heilung unterstützt.
Indikationen sind überwiegend Pilzinfektionen der Augenoberfläche (z. B. Pilzkeratitis, Bindehautentzündung durch Pilze). Bei Hautinfektionen kann Natamycin in speziell formulierten Topika zum Einsatz kommen, ist aber vorwiegend in der ophthalmologischen Praxis verbreitet.
Anwendung in der Augenheilkunde: Natamycin-Augentropfen (typischerweise 5 mg/g) oder Natamycin-Suspension. Typische Dosierung: 1 Tropfen in das betroffene Auge alle 4–6 Stunden am ersten Behandlungstag, danach gemäß ärztlicher Anordnung. Die Behandlungsdauer variiert je nach Infektion und Ansprechen, üblich sind Tage bis Wochen. Vor Gebrauch gut schütteln bzw. nach Herstellerangaben anwenden. Kontaktlinsen während der Behandlung entfernen und Abstand zu anderen Augentropfen beachten.
Nebenwirkungen können Brennen, Rötung, vorübergehende Sehstörung, Kopfschmerzen oder Schwellung des Augenlidbereich sein. Sehr selten treten allergische Reaktionen auf. Bei zunehmender Verschlechterung oder schweren Nebenwirkungen ärztliche Beratung suchen.
Da Natamycin topisch angewendet wird, sind systemische Wechselwirkungen unwahrscheinlich. Falls mehrere Augentropfen verwendet werden, diese im Abstand von ca. 5–10 Minuten einträufeln, um Wechselwirkungen im Auge zu vermeiden.
Lagerung gemäß Packungsangaben (in der Regel lichtgeschützt, nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen). Zur topischen Anwendung bestimmt, nicht oral einnehmen. Schwangerschaft/Stillzeit mit dem behandelnden Arzt besprechen. Produktinformationen beachten und ärztliche Anweisung befolgen.
Medikamente, die Natamycin als Wirkstoff enthalten oder Natamycin-haltige Präparate (z. B. Natacyn-Augentropfen, Natamycin-Salben). In der Augenheilkunde üblich sind zusätzlich spezielle Antimykotika, die gemäß ärztlicher Verordnung verwendet werden.
Häufig Gestellte Fragen
Was ist Natamycin?
Natamycin ist ein topischer antimykotischer Wirkstoff aus der Gruppe der Polyen-Mykostatika, der gegen Pilzinfektionen der Augenoberfläche wirkt.Wofür wird Natamycin verwendet?
Hauptsächlich zur Behandlung von Pilzinfektionen der Hornhaut und Bindehaut des Auges; selten auch in topischen Präparaten zur Hautinfektion, sofern entsprechend formuliert.Wie wende ich Natamycin an?
Nur nach ärztlicher Verordnung anwenden. Typisch: 1 Tropfen alle 4–6 Stunden im ersten Behandlungszeitraum, dann nach ärztlicher Anweisung fortsetzen; Linsen vor Behandlungsbeginn entfernen.Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Brennen, Rötung, vorübergehende Sehstörung und Kopfschmerzen können auftreten; selten allergische Reaktionen. Bei anhaltenden Problemen ärztlichen Rat einholen.Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln?
Da Natamycin topisch wirkt, sind systemische Interaktionen unwahrscheinlich. Bei gleichzeitiger Anwendung mehrerer Augentropfen diese zeitlich trennen.
Natamycin ist ein spezialisierter Wirkstoff zur Behandlung pilzlicher Augeninfektionen. Informationen zu Verfügbarkeit, Indikationen und Anwendung finden Sie in Ihrem Apotheken- oder Arztkontakt sowie auf Apomio. Achten Sie auf Herstellerangaben und ärztliche Anweisungen, um eine sichere Anwendung zu gewährleisten.