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Toviaz 8mg Retardtabletten (100 Stück)

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EurimPharm Arzneimittel GmbH
PZN: 9442509 (rezeptfrei)
6,89 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
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Darreichung: Retard-Tabletten | Reimport
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Produktinformationen zu Toviaz 8mg Retardtabletten

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

EurimPharm Arzneimittel GmbH PZN: 9442509 (rezeptpflichtig) Retard-Tabletten, 100 Stück Reimport 6,89 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Darreichungsform: Retard-Tabletten Verordnungsart: rezeptpflichtig
Wirkstoff & Hilfsstoff Menge
Wirkstoffe
Fesoterodin fumarat 8 mg
Fesoterodin 6.24 mg
Hilfsstoffe
Xylitol +
Macrogol 3350 +
Lactose 1-Wasser +
Glycerol dibehenat +
Titan dioxid +
Hypromellose +
Cellulose, mikrokristallin +
Phospholipide (aus Sojabohne) 0.525 mg
Lactose 58.125 mg
Indigocarmin, Aluminiumsalz +
Talkum +
Poly(vinylalkohol) +

Pflichtangaben: Toviaz 8mg Retardtabletten

Zusammensetzung

Hilfsstoffe
  • Fesoterodin fumarat 8mg
  • Fesoterodin 6.24mg

Indikation

  • Das Arzneimittel enthält einen Wirkstoff mit dem Namen Fesoterodinfumarat. Das ist ein so genannter Muskarinrezeptor-Antagonist, der die Aktivität einer überaktiven Blase vermindert und zur Behandlung der damit verbundenen Symptome bei Erwachsenen eingesetzt wird.
  • Mit dem Arzneimittel werden die Symptome einer überaktiven Blase behandelt, wie etwa:
    • Fehlende Kontrolle über die Blasenentleerung (Dranginkontinenz)
    • Plötzlicher Drang, Wasser lassen zu müssen (Harndrang)
    • Häufigere Blasenentleerung als üblich (erhöhte Harnfrequenz).

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Fesoterodin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • wenn Sie Ihre Blase nicht vollständig entleeren können (Harnverhalt),
    • wenn sich Ihr Magen nur langsam entleert (Magenretention),
    • wenn Sie trotz Behandlung an erhöhtem Augeninnendruck leiden (nicht behandeltes oder nicht ausreichend behandeltes Engwinkelglaukom),
    • wenn bei Ihnen eine extreme Muskelschwäche vorliegt (Myasthenia gravis),
    • wenn Sie Geschwüre und Entzündungen im Dickdarm haben (schwere Colitis ulcerosa),
    • wenn bei Ihnen eine akute Dickdarmerweiterung besteht ( toxisches Megakolon),
    • wenn Sie an schweren Leberproblemen leiden,
    • wenn Sie an Nierenerkrankungen oder mäßigen bis schweren Lebererkrankungen leiden und Arzneimittel einnehmen, die einen der folgenden Wirkstoffe enthalten: Itraconazol oder Ketoconazol (zur Beandlung von Pilzinfektionen), Ritonavir, Atazanavir, Indinavir, Saquinavir oder Nelfinavir (antivirale Arzneimittel zur Behandlung von HIV), Clarithromycin oder Telithromycin (zur Behandlung von bakteriellen Infektionen) und Nefazodon (zur Behandlung von Depressionen).

Dosierung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immmer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die empfohlene Anfangsdosis ist eine 4-mg-Tablette täglich. Je nachdem, wie Sie auf das Arzneimittel ansprechen, kann Ihr Arzt Ihre Dosis auf eine 8-mg-Tablette täglich erhöhen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie mehr Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten, oder wenn eine andere Person versehentlich Ihre Tabletten eingenommen hat, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder ein Krankenhaus. Zeigen Sie dort die Tablettenpackung vor.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme einer Tablette vergessen haben, holen Sie die Einnahme nach, sobald Sie sich daran erinnern, nehmen Sie aber nicht mehr als 1 Tablette pro Tag ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis nachzuholen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Brechen Sie die Einnahme nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da die Beschwerden Ihrer überaktiven Blase wieder auftreten oder stärker werden können, wenn Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel beenden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Es könnte sein, dass Fesoterodin für Sie nicht in allen Fällen geeignet ist. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:
      • wenn Sie Schwierigkeiten mit der vollständigen Blasenentleerung haben (z. B. bei einer Vergrößerung der Prostata),
      • wenn bei Ihnen manchmal verminderte Darmbewegungen oder starke Verstopfung auftreten,
      • wenn Sie wegen einer Augenerkrankung mit der Bezeichnung Engwinkelglaukom behandelt werden,
      • wenn Sie an einer schwerwiegenden Nieren- oder Lebererkrankung leiden, muss Ihr Arzt unter Umständen Ihre Dosierung anpassen,
      • wenn Sie eine so genannte autonome Neuropathie haben, erkennbar an Symptomen wie Schwankungen des Blutdrucks oder Störungen der Darm- oder Sexualfunktion,
      • wenn bei Ihnen eine Erkrankung des Magen-Darm-Trakts mit Einfluss auf die Passage und/oder Verdauung von Nahrung besteht,
      • wenn Sie an Sodbrennen oder Aufstoßen leiden,
      • wenn Sie einen Harnwegsinfekt haben; dann muss Ihr Arzt Ihnen möglicherweise Antibiotika verschreiben.
    • Herzprobleme: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:
      • Sie haben eine Veränderung im EKG (Herzuntersuchung), die als QT-Verlängerung bekannt ist, oder Sie nehmen ein Arzneimittel ein, von dem bekannt ist, dass es diese verursacht.
      • Sie haben einen langsamen Puls (Bradykardie).
      • Sie leiden an einer Herzerkrankung wie myokardialer Ischämie (verringerter Blutfluss zum Herzmuskel), unregelmäßigem Herzschlag oder Herzschwäche.
      • Sie haben eine Hypokaliämie, die sich in ungewöhnlich niedrigen Kaliumwerten im Blut äußert.
  • Kinder und Jugendliche
    • Geben Sie dieses Arzneimittel nicht Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, da noch zu klären ist, ob es bei ihnen wirkt und sicher ist.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschienen
    • Das Arzneimittel kann verschwommenes Sehen, Schwindel und Schläfrigkeit verursachen. Wenn solche Wirkungen bei Ihnen auftreten, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschienen bedienen.

Schwangerschaft

  • Sie sollen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, da die Wirkungen von Fesoterodin auf die Schwangerschaft und das ungeborene nicht bekannt sind.
  • Es ist nicht bekannt, ob Fesoterodin in die Muttermilch übertritt. Stillen Sie daher während der Behandlung mit dem Arzneimittel nicht.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

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Fesoterodin Aristo 8 mg Retardtabletten

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