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SYNEUDON 50mg (20 Stück)

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Krewel Meuselbach GmbH
PZN: 6957176 (rezeptfrei)
5,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Hersteller: Krewel Meuselbach GmbH
PZN: 6957176 (rezeptfrei)
Darreichung: Tabletten | Generikum
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Produktinformationen zu SYNEUDON 50mg

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

Krewel Meuselbach GmbH PZN: 6957176 (rezeptpflichtig) Tabletten, 20 Stück Generikum 5,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Darreichungsform: Tabletten Verordnungsart: rezeptpflichtig
Wirkstoff & Hilfsstoff Menge
Wirkstoffe
Amitriptylin hydrochlorid 50 mg
Amitriptylin 44.2 mg
Hilfsstoffe
Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] +
Lactose 1-Wasser +
Cellulose, mikrokristallin +
Crospovidon +
Lactose +

Pflichtangaben: SYNEUDON 50mg

Zusammensetzung

Hilfsstoffe
  • Amitriptylin hydrochlorid 50mg
  • Amitriptylin 44.2mg

Indikation

  • Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als trizyklische Antidepressiva bekannt sind.
  • Dieses Arzneimittel hat folgendes Anwendungsgebiet:
    • Depression bei Erwachsenen (Episoden einer Major Depression)

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Amitriptylin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie vor kurzem einen Herzanfall (Herzinfarkt) hatten.
    • wenn Sie Herzprobleme haben, wie z. B. unregelmäßigen Herzschlag (Herzrhythmusstörungen), der in einem Elektrokardiogramm (EKG) festgestellt wurde, Herzblock oder koronare Herzkrankheit.
    • wenn Sie Arzneimittel nehmen, die als Monoaminoxidase-(MAO-)Hemmer bekannt sind.
    • wenn Sie in den letzten 14 Tagen einen MAO-Hemmer eingenommen haben.
    • wenn Sie am Vortag Moclobemid eingenommen haben.
    • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
  • Wenn Sie mit diesem Präparat behandelt werden, müssen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels beenden und dann 14 Tage warten, bevor Sie eine Behandlung mit einem MAO-Hemmer beginnen.
  • Dieses Arzneimittel darf nicht bei Kindern unter 6 Jahren angewendet werden.

Dosierung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein.
  • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Erwachsene
    • Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 25 mg zweimal täglich. Abhängig von Ihrem Ansprechen auf das Arzneimittel kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise bis auf 150 mg pro Tag (in zwei Teildosen) steigern.
  • Ältere Patienten (über 65 Jahre) und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 10 mg - 25 mg täglich.
    • Abhängig von Ihrem Ansprechen auf das Arzneimittel kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise bis auf eine tägliche Gesamtdosis von 100 mg, aufgeteilt in zwei Dosen, steigern. Wenn Sie eine Tagesdosis zwischen 100 und 150 mg erhalten, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise häufiger untersuchen.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Dieses Arzneimittel sollte bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.
  • Patienten mit besonderen Risiken
    • Patienten mit Erkrankungen der Leber und Patienten, die eine langsamere Verstoffwechselung aufweisen, werden in der Regel mit einer niedrigeren Dosis behandelt.
    • Eventuell wird der Arzt Ihnen Blutproben abnehmen, um festzustellen, wie hoch die Konzentration an Amitriptylin in Ihrem Blut ist.

 

  • Dauer der Behandlung
    • Ändern Sie nicht die Dosierung des Arzneimittels und beenden Sie die Einnahme nicht, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.
    • Wie auch bei anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen kann es einige Wochen dauern, bevor Sie eine Verbesserung bemerken.
    • Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Einzelfall; in der Regel sind es mindestens 6 Monate. Ihr Arzt entscheidet über die Dauer der Behandlung.
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel so lange weiter ein, wie Ihr Arzt es Ihnen rät.
    • Die zugrunde liegende Krankheit kann lange Zeit bestehen bleiben. Wenn Sie die Behandlung zu früh beenden, können die Beschwerden wiederkehren.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses. Tun Sie dies auch dann, wenn keinerlei Beschwerden oder Anzeichen einer Vergiftung erkennbar sind. Nehmen Sie das Behältnis dieses Arzneimittels mit zum Arzt oder Krankenhaus.
    • Anzeichen einer Überdosierung sind unter anderem:
      • erweiterte Pupillen
      • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag
      • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
      • trockener Mund und Zunge
      • Verstopfung
      • Krampfanfälle
      • Fieber
      • Aufgeregtheit
      • Verwirrtheit
      • Halluzinationen
      • unkontrollierte Bewegungen
      • niedriger Blutdruck, schwacher Puls, Blässe
      • Atembeschwerden
      • bläuliche Verfärbung der Haut
      • langsamer Herzschlag
      • Benommenheit
      • Bewusstlosigkeit
      • Koma
      • verschiedene Herzbeschwerden, z. B. Herzblock, Herzschwäche, niedriger Blutdruck, kardiogener Schock, metabolische Azidose, niedriger Kaliumspiegel im Blut
    • Eine Überdosierung mit Amitriptylin bei Kindern kann schwerwiegende Folgen haben. Kinder sind besonders anfällig für Koma, Herzsymptome, Atembeschwerden, Krampfanfälle, niedrigen Natriumspiegel im Blut, Lethargie, Schläfrigkeit, Übelkeit, Erbrechen und hohen Blutzuckerspiegel.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie zum nächsten regulären Einnahmezeitpunkt eine normale Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Ihr Arzt entscheidet, wann und wie Ihre Behandlung beendet wird, um Beschwerden zu vermeiden, die auftreten können, wenn die Behandlung zu plötzlich abgebrochen wird (z. B. Kopfschmerzen, Unwohlsein, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit).

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Präparat einnehmen.
    • Herzrhythmusstörungen und niedriger Blutdruck (Hypotonie) können auftreten, wenn Sie eine hohe Dosis Amitriptylin einnehmen. Wenn Sie schon vorher eine Herzerkrankung hatten, kann dies auch bei normaler Dosierung passieren.
    • Ein Herzproblem, das als „Verlängerung des QT-Intervalls" bezeichnet wird (und auf Ihrem Elektrokardiogramm, EKG, zu sehen ist) sowie Herzrhythmusstörungen
      (schneller oder unregelmäßiger Herzschlag) wurden im Zusammenhang mit diesem Präparat berichtet. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie:
      • eine langsame Herzfrequenz haben,
      • eine Erkrankung haben oder hatten, bei der Ihr Herz das Blut nicht ausreichend durch Ihren Körper pumpen kann (eine Erkrankung, die als Herzinsuffizienz bezeichnet wird),
      • andere Arzneimittel erhalten, die zu Herzproblemen führen können, oder
      • eine Erkrankung haben, die bei Ihnen zu niedrigen Kalium- oder Magnesiumspiegelnoder zu einem hohen Kaliumspiegel in Ihrem Blut führt.
    • Informieren Sie Ihren Arzt,
      • wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist - eventuell muss die Behandlung mit Amitriptylin ausgesetzt werden, bevor Sie Narkosemittel erhalten. Wenn Sie kurzfristig operiert werden müssen, ist der Anästhesist darüber zu informieren, dass Sie Amitriptylin nehmen.
      • wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion haben oder Schilddrüsen-Arzneimittel einnehmen.
    • Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression
      • Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.
      • Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,
        • wenn Sie bereits früher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen,
        • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.
      • Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
      • Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Personen, die Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen über Verhaltensänderungen bei Ihnen machen.
    • Manische Episoden
      • Bei manchen Menschen mit bipolarer Störung kann eine manische Phase einsetzen. Diese ist gekennzeichnet durch eine Fülle rasch wechselnder Ideen, übertriebene Heiterkeit und übermäßige körperliche Aktivität. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, ist es wichtig, dass Sie umgehend Ihren Arzt informieren; er wird dann wahrscheinlich Ihre Medikation umstellen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie jegliche gesundheitlichen Probleme haben oder früher einmal hatten, insbesondere:
      • Engwinkelglaukom (Sehverlust durch erhöhten Druck im Augapfel)
      • Epilepsie, Zuckungen oder Krampfanfälle in der Vorgeschichte
      • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
      • Vergrößerung der Prostata
      • Erkrankung der Schilddrüse
      • bipolare Störung
      • Schizophrenie
      • schwere Lebererkrankung
      • schwere Herzerkrankung
      • Pylorusstenose (Verengung des Magenausgangs) und paralytischer Ileus (Darmverschluss)
      • Diabetes, da möglicherweise Ihre Diabetesbehandlung angepasst werden muss
    • Wenn Sie Antidepressiva wie selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) einnehmen, wird Ihr Arzt eventuell die Dosis Ihres Arzneimittels anpassen.
    • Die gleichzeitige Anwendung des Arzneimittels zusammen mit anderen serotonergen Arzneimitteln wie Schmerzmittel vom Opioid-Typ (z.B. Buprenorphin und Tramadol), Antidepressiva (z. B. SSRI (Fluoxetin, Paroxetin, Fluvoxamin) oder Bupropion), Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) kann zu einem Serotoninsyndrom, einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung, führen.
    • Bei älteren Patienten ist die Wahrscheinlichkeit bestimmter Nebenwirkungen erhöht, z. B. Schwindelgefühl beim Aufstehen wegen niedrigen Blutdrucks.
    • Kinder und Jugendliche
      • Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren an, da Sicherheit und Wirksamkeit bei dieser Altersgruppe nicht nachgewiesen wurden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann Schläfrigkeit und Schwindel hervorrufen, insbesondere zu Beginn der Behandlung.
    • Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, dürfen Sie kein Fahrzeug führen und keine Werkzeuge und Maschinen bedienen.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft:
    • Amitriptylin wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen, es sei denn, Ihr Arzt hält es für eindeutig erforderlich, und nur nach sorgfältiger Nutzen-/Risiko-Abwägung.
    • Wenn Sie dieses Arzneimittel im letzten Abschnitt der Schwangerschaft eingenommen haben, können beim Neugeborenen Entzugserscheinungen auftreten, z. B. Reizbarkeit, erhöhte Muskelspannung, Zittern, unregelmäßige Atmung, ungenügendes Trinken, lautes Schreien, Harnverhalt und Verstopfung.
  • Stillzeit:
    • Ihr Arzt wird Sie beraten, ob Sie mit dem Stillen anfangen/dies fortsetzen/aufhören sollen oder die Behandlung mit diesem Arzneimittel unterbrochen werden soll. Dabei wägt er den Nutzen des Stillens für das Kind gegen den Nutzen der Therapie für Sie ab.

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Amitriptylin neuraxpharm 44.19 mg Filmtabletten

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