APO GO FER 5 mg/ml 10 ml Infusionslösung (10X5 Stück)
APO GO FER 5 mg/ml 10 ml Infusionslösung (10X5 Stück) im Preisvergleich
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Date vom 31.03.2026 20:12**
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PZN: 11710673 (rezeptpflichtig)
Infusionsloesung, 10X5 Stück
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Darreichungsform: Infusionsloesung
Verordnungsart: rezeptpflichtig
Pflichtangaben: APO GO FER 5 mg/ml 10 ml Infusionslösung
Indikation
- Apomorphinhydrochlorid gehört zu einer Gruppe von Arzneistoffen, die als "Dopamin-Agonisten" bekannt sind und zur Behandlung der Parkinson'schen Krankheit eingesetzt werden.
- Der Wirkstoff hilft, Zustände der Bewegungsunfähigkeit (sogenannte "OFF"-Phasen) bei Parkinsonpatienten, die zuvor mit Levodopa und/oder anderen Dopamin- Agonisten behandelt wurden, zu verkürzen.
- Ihr Arzt oder Pflegepersonal wird Ihnen helfen, die Symptome zu erkennen, bei denen Ihr Arzneimittel anzuwenden ist.
Kontraindikation
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie unter 18 Jahre sind,
- wenn Sie unter Atemschwierigkeiten oder Asthma leiden,
- wenn Sie unter Demenz oder Alzheimer leiden,
- wenn Sie unter Verwirrtheitszuständen, optischen Sinnestäuschungen (Halluzinationen) oder ähnlichen Symptomen leiden,
- wenn Sie unter einer Lebererkrankung leiden,
- wenn Sie unter schweren Dyskinesien (unwillkürliche Bewegungen) oder schweren Dystonien (Bewegungsunfähigkeit) leiden, die durch die Behandlung mit Levodopa hervorgerufen wurden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Apomorphin oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind,
- wenn Sie oder ein Familienangehöriger bekanntlich ein auffälligen Elektrokardiogramm (EKG) aufweisen, welches als "Long-QT-Syndrom" bezeichnet wird. Teilen Sie dies Ihrem Arzt mit.
Dosierung
- Bevor Sie das Präparat anwenden, wird Ihr Arzt sicherstellen, dass das Arzneimittel und ein gleichzeitig anzuwendendes Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen (Antiemetikum) für Sie verträglich sind.
- Wenden Sie das Präparat immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt, Pflegepersonal oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Sowohl die Tagesdosis als auch der tägliche Infusionszeitraum hängen von Ihrem persönlichen Bedarf ab.
- Ihr Arzt wird dies mit Ihnen besprechen und Ihnen mitteilen, wie viel Ihres Arzneimittels Sie Anwenden sollen. Die wirksame Dosis wird bei Ihrem Aufenthalt in einer Spezialklinik festgelegt.
- Die durchschnittliche Infusionsdosis pro Stunde beträgt zwischen 1 und 4 mg Apomorphinhydrochlorid.
- Die kontinuierliche Infusion wird üblicherweise während der Wachzeit gegeben und im Allgemeinen vor dem Schlafengehen beendet.
- Eine Tagesgesamtdosis von 100 mg Apomorphinhydrochlorid sollte nicht überschritten werden.
- Ihr Arzt oder Ihr Pflegepersonal legt fest, welche Dosis für Sie die richtige ist.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Notarzt.
- Es ist wichtig, dass Sie die richtige Dosis und nicht mehr als die von ihrem Arzt verordnete Menge anwenden.
- Höhere Dosierungen können verlangsamten Puls, übermäßiges Erbrechen, übermäßige Schläfrigkeit und/oder Atembeschwerden verursachen. Aufgrund eines Blutdruckabfalls können Sie sich außerdem - besonders nach abruptem Aufstehen - der Ohnmacht nahe oder schwindlig fühlen. Legen Sie sich hin und legen Sie Ihre Füße hoch; dies wird Ihnen helfen, Ihren niedrigen Blutdruck zu behandeln.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- setzen Sie die Behandlung wie gewohnt fort,
- wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Wenn Sie die Behandlung abbrechen
- Bevor Sie die Behandlung abbrechen, kontaktieren Sie Ihren Arzt und besprechen mit Ihm, ob dies angebracht ist.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Patientenhinweise
- Was müssen Sie vor der Anwendung beachten
- Bevor Sie das Präparat anwenden, wird Ihr Arzt bei Ihnen ein EKG (Elektrokardiogramm) durchführen und Sie um eine Liste aller sonstiger Medikamente bitten, die Sie anwenden. Die EKG-Untersuchung wird in den ersten Behandlungstagen und immer dann, wenn Ihr Arzt es für notwendig hält, wiederholt werden.
- Ihr Arzt fragt Sie außerdem nach möglichen anderen Erkrankungen, besonders solchen, die das Herz betreffen. Einige Befragungen und Untersuchungen werden möglicherweise bei jeder Kontrolluntersuchung wiederholt.
- Wenn Sie Symptome feststellen, die vom Herzen herrühren können, z. B. Herzklopfen, Ohnmacht, Beinahe- Ohnmacht, müssen Sie dies unverzüglich Ihrem Arzt melden.
- Auch wenn Sie Durchfall bekommen oder mit der Anwendung eines neuen Arzneimittels beginnen, müssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen.
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
- wenn Sie unter einer Nierenerkrankung leiden,
- wenn Sie unter einer Lungenerkrankung leiden,
- wenn Sie unter einer Herzerkrankung leiden,
- wenn Sie unter niedrigen Blutdruck leiden oder beim abruptem Aufstehen ohnmächtig werden oder sich schwindlig fühlen,
- wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck einnehmen,
- wenn Sie unter Übelkeit oder Erbrechen leiden,
- wenn bei Therapiebeginn mit dem Präparat psychische Störungen auftreten,
- wenn Sie älter oder geschwächt sind,
- wenn Sie ein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen, da Apomorphin Schläfrigkeit einschließlich plötzliche Schlafattacken verursachen kann (Sie dürfen weder ein Fahrzeug lenken noch Maschinen bedienen, wenn das Präparat sie schläfrig macht),
- Ihr Arzt sollte regelmäßig Ihr Blut untersuchen, wenn Sie das Präparat zusammen mit Levodopa (ein anderes Arzneimittel für die Behandlung der Parkinson'schen Krankheit) anwenden.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie bzw. Betreuer bemerken, dass Sie einen Drang oder ein Verlangen entwickeln, sich in einer für Sie ungewöhnlichen Weise zu verhalten, und Sie dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung nicht wiederstehen können, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen selbst oder anderen schaden können. Dies nennt man Impulskontrollstörungen und dazu gehören Verhaltensweisen wie zum Beispiel Spielsucht, übermäßiges Essen oder Geldausgeben, ein abnorm starker Sexualtrieb oder eine Zunahme sexueller Gedanken oder Gefühle. Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre Dosis anpassen oder das Arzneimittel absetzen.
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Ihr Pflegepersonal falls eine der oben genannten Situationen auf Sie zutrifft.
- Fragen Sie vor der Einnahme Ihres Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker wenn:
- Sie Arzneimittel anwenden, die bekanntlich Ihren Herzschlag beeinflussen. Dies beinhaltet Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z. B. Quinidin und Amiodaron), Depressionen (einschließlich trizyklischer Antidepressiva wie Amitryptilin und Imipramin) und bakteriellen Infektionen ("Makrolid"- Antibiotika wie Erythromycin, Azithromycin und Clarithromycin) und Domperidon.
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
- Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeuges setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, wenn Sie unter der Therapie mit dem Präparat schläfrig werden.
Schwangerschaft
- Schwangerschaft
- Das Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist unbedingt erforderlich.
- Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihr Pflegepersonal vor der Anwendung des Präparates um Rat, wenn Sie schwanger sind, denken, dass sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen.
- Stillzeit
- Es ist nicht bekannt, ob das Präparat in die Muttermilch übergeht.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie stillen oder vorhaben zu stillen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ob Sie das Stillen fortführen/abbrechen sollen oder das Präparat weiter anwenden/abbrechen sollen.
- Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt, Ihr Pflegepersonal oder Ihren Apotheker um Rat.
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